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Presseinformation

Tigran Harutyunyan
Architectural Guide Yerevan
135 × 245 mm, 296 Seiten
430 Abbildungen, Softcover
ISBN 978-3-86922-357-5 (englisch)
EUR 38.00 / CHF 46,40
Januar 2018. DOM publishers, Berlin

Neu bei DOM publishers:

Tigran Harutyunyan

Architectural Guide Yerevan

Yerevan ist als “Pink City“ bekannt. Diese Bezeichnung verdankt die Hauptstadt Armeniens dem stadtbildprägenden heimischen Gestein, dem von rötlich und weiß bis orange und schwarz schimmernden Tuff. Pablo Neruda, der Yerevan für eine der schönsten Städte der Welt hielt, fühlte sich sogar zum poetischen Vergleich mit einer Rose verleitet. Eine harmonische Stadt? Im Prinzip ja, doch steht diese visuelle Harmonie in krassem Kontrast zu den Konflikten, die Yerevan auszuhalten hat. Naturkatastrophen und auch der Völkermord von 1915 haben sich tief in die Identität und damit auch in die Architektur Armeniens eingebrannt.

Der Architekturtheoretiker Tigran Harutyunyan folgt mit dem Architectural Guide Yerevan der Geschichte der Stadt in zehn Touren und anhand von Straßenzügen, die für die bauliche Entwicklung entscheidend waren. Yerevan ist eine der ältesten Städte der Welt und bildet zusammen mit dem in Sichtweite gelegenen biblischen Berg Ararat einen bedeutenden Ort der armenischen Kultur– auch wenn der Ararat heute zum türkischen Staatsgebiet gehört und die heutige Stadtgestalt auf die prägenden Zwanzigerjahre und den Masterplan des Architekten Alexander Tamanyan von 1924 zurückgeht. Dieser erste Architekturführer zu Yerevan konzentriert sich nach einer Einführung in die Baugeschichte auf die Zeit seit der kurzen Unabhängigkeit von 1917-1921 und vor allem die darauffolgende Zugehörigkeit zur Sowjetunion bis zu deren Zusammenbruch. In erzählerischer Form werden der armenische Konstruktivismus, der Nationalstil und die Sowjetmoderne sowie die Rolle der armenischen Diaspora thematisiert. Ein zusätzlicher Ausflug führt die Leser nach Spitak, das 1988 durch ein Erdbeben zerstört wurde und als die letzte Idealstadt der Sowjetunion an anderer Stelle wiederaufgebaut werden sollte. Somit schließt dieser Architekturführer auch mit der Frage nach dem Wesen und Charakter der modernen armenischen Stadt ab.

Ebenfalls bei DOM publishers erschienen ist die Monografie Contemporary Villas in Armenia. Dieser Band präsentiert zehn private Wohnhäuser des armenischen Architekten Garegin Yeghoyan, der sich auf den International Style beruft und mit dem heimische Gestein Tuff arbeitet. Ein weiterer Architekturführer führt nach Tbilisi, der Hauptstadt des Nachbarlandes Georgien. Über den Aufbau sowjetischer Idealstädte nach ihrer Zerstörung durch Katastrophen können Leser im Architectural Guide Slavutych und in Seismic Modernism. Architecture and Housing in Soviet Tashkent mehr erfahren.

 

Fotos: © Philipp Meuser
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Die Architekturführer von DOM publishers sind als Reiseführer in handlichem Format für (bau-)kulturell Interessierte gedacht. Eine sorgfältige Projektauswahl und ein intensives Fachlektorat machen sie zu einem (lexikalischen) Nachschlagewerk, Hintergrundinfos und ein frisches Design animieren zu imaginären Reisen. 2014 wurde die Reihe vom Rat für Formgebung mit dem Iconic Award ausgezeichnet, 2016 erhielt sie den „German Design Award Special“ und 2017 den ITB BuchAward.
Weitere Informationen: www.dom-publishers.com

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