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Presseinformation

Christoph Mäckler ⁄ Wolfgang Sonne (Hg.)
Deutsches Institut für Stadtbaukunst
Vorne – Hinten. Wie wird aus Wohnhäusern Stadt?
Band 8 der Reihe Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt
210 x 250 mm, 288 Seiten
350 Abbildungen, Softcover
ISBN 978-3-86922-693-4
€ 38.00 / CHF 46,40
April 2018. DOM publishers, Berlin

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Christoph Mäckler, Wolfgang Sonne (Hg.)

Vorne – Hinten. Wie wird aus Wohnhäusern Stadt?

Band 8 der Reihe Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt

Die Realisierung bezahlbaren Wohnraums steht derzeit ganz oben auf der politischen Agenda. Dabei ist man sich einig, dass die Fehler der Sechzigerjahre, der monofunktionale Wohnungsbau in Form von Großsiedlungen auf der grünen Wiese, nicht wiederholt werden dürfen: das gemischte Stadtquartier ist in aller Munde.

Doch noch immer sind den Herausgebern des Bandes Vorne – Hinten, Christoph Mäckler und Wolfgang Sonne, die neuen Wohnanlagen zu monofunktional. Sie bieten nicht genügend Optionen für unterschiedliche soziale Lebenslagen, werden als Solitäre angelegt und sind somit weit davon entfernt, durch ansprechende Fassaden den öffentlichen Raum zu definieren. Die zentrale Frage und Ausgangspunkt der achten Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt, die im vergangenen Jahr in Dortmund stattfand und die der Band dokumentiert, lautet daher: Wie wird aus Wohnhäusern Stadt?

Die Diskussionen der namhaften Architekten, Stadtplaner und Vertreter verwandter Disziplinen lassen sich trotz aller Kontroversen auf einen gemeinsamen Nenner bringen: Dichte, Multifunktionalität und die Unterscheidung von öffentlicher und privater Funktion eines Hauses tragen dazu bei, dass ein Quartier städtisch und lebendig wird. Um im Stadtgefüge flexibel zu bleiben, braucht ein Haus ein Vorne und ein Hinten: die Fassade, die den öffentlichen Raum definiert, und die Rückseite, die privat ist. Dazu nahmen die Teilnehmer die Nutzungen, Grundrisse und Fassaden genauer unter die Lupe und fragten: Welche Nutzungen wie etwa Läden, Werkstätten oder Start-up Unternehmen im Hinterhof sind wünschenswert und welche Durchgänge, Eingänge, Hofflügel, Hofhallen oder Gartenhäuser muss ein urbaner Wohnungsbau dafür schaffen? Welche Grundrisse sind geeignet, solch vielfältige Nutzungen in einem Stadtquartier mit schönen öffentlichen Räumen zu ermöglichen? Welche Differenzierungen sind zwischen Vorder- und Rückfassaden nötig, um dem Öffentlichen und Privaten Ausdruck zu verleihen – und wie kann die Vorderfassade des städtischen Wohnhauses im Kontext der Nachbarhäuser als Straßen- oder Platzwand öffentlichen Raum schaffen?

Das Deutsche Institut für Stadtbaukunst, angesiedelt an der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund, widmet sich der Erforschung und Lehre der Kunst des Städtebaus. Es will die Disziplinen Stadtplanung, Raumplanung, Grünplanung, Verkehrsplanung und Tiefbau wieder enger zusammenführen. Durch seine Grundlagentitel zur Stadtbaukunst (schwarze Reihe) sowie durch die Konferenzbände zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt (rote Reihe) hat es sich seit einigen Jahren in der Fachöffentlichkeit der Stadt Gehör verschafft. Leiter des Instituts sind Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Christoph Mäckler und Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sonne.

 

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