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Presseinformation

Gabi Dolff-Bonekämper, Angela Million und Elke Pahl-Weber (Hrsg.)
Das Hobrechtsche Berlin
Wachstum, Wandel und Wert der Berliner Stadterweiterung
Mit Beiträgen von Felix Bentlin, Stephanie Herold, Florian Hutterer u. a.
210 × 230  mm, 450 Seiten
400 Abbildungen, Softcover
ISBN 978-3-86922-529-6 (deutsch)
€ 28.00 / CHF 34,80
Juli 2018. DOM publishers, Berlin

Neu bei DOM publishers:

Gabi Dolff-Bonekämper, Angela Million und Elke Pahl-Weber (Hrsg.)

Das Hobrechtsche Berlin

Wachstum, Wandel und Wert der Berliner Stadterweiterung

Im Zuge der industriellen Revolution wuchsen im 19. Jahrhundert die Einwohnerzahlen der Großstädte rasant an. Auch in Berlin bedeutete das plötzlich einen immensen Flächenbedarf für Fabriken und Wohnraum für Arbeitskräfte. Die Infrastruktur, städtische Verkehrsmittel oder auch die medizinische Versorgung mussten neu geplant werden. Dieses Berlin der Gründerzeit, wie wir es heute kennen, geht in weiten Teilen auf den nach James Hobrecht benannten Stadterweiterungsplan von 1862 zurück. Auf dieser Grundlage baut die innere Stadt bis heute auf – der Grundlage eines Plans, der im Diskurs und in der historischen Aufarbeitung intensiv kritisiert wurde, ist heute der Teil Berlins, der zu den attraktivsten der Stadt zählt.

Der Band Das Hobrechtsche Berlin. Wachstum, Wandel und Wert der Berliner Stadterweiterung gibt Einblicke in die Ideen- und Realgeschichte der großen Berliner Stadterweiterungsplanung und erklärt generelle Prinzipien der Entstehung und des Wandels städtischer Strukturen des 19. Jahrhunderts sowie der Planungsdisziplin. Das Buch gliedert sich in drei Teile: Im ersten Teil stehen die konkreten Planinhalte und -auslassungen im Vordergrund; die Elemente, Strukturen und Verfahren, die die Planungen des ››Hobrechtschen Berlins‹‹ ausmachen. Im zweiten Teil liegt der Fokus auf Folgeplanungen und deren räumliche Ausprägung sowie die zugrundeliegenden planerischen Vorstellungen. Der dritte Teil setzt sich mit der Bewertung und Inwertsetzung des Hobrechtschen Berlins auseinander.

Dieses Buch ist der Forschungs-Auftakt zu alternativen Lesarten des Hobrechtschen Berlins, der Stadterweiterungs-planung des 19. Jahrhunderts und zur Geschichte der Disziplinen Stadtplanung und Städtebau. Erstmals wurde mithilfe neuer kartografischer Methoden der Bebauungsplan von 1862 mit dem Grundriss des heutigen Berlins überlagert; dieser Plan bildet die Grundlage für die reichhaltige Bebilderung des vorliegenden Sammelbands. Im Anhang des Buchs werden – ebenfalls zum ersten Mal – alle Abteilungspläne der Bebauungsplanung von 1862 in gesammelter Form sowie Abschriften der heute noch vorhandenen Erläuterungsberichte zugänglich gemacht. Die hier vorgestellten Ergebnisse aus einem fächerübergreifenden Forschungsprojekt am Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin ermöglichen eine tiefgreifende und kritische Betrachtung der Stadt- und Planungsgeschichte Berlins.

 

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