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Christoph Merian Stiftung, S AM Schweizerisches Architekturmuseum (Hg.)
Dorothee Huber
Architekturführer Basel
Die Baugeschichte der Stadt Basel und ihrer Umgebung
500 Seiten, 12 x 25 cm
450 meist farbige Abbildungen, broschiert
CHF 59,00 / € 49,00
ISBN 978-3-85616-613-7. Deutsch
© 2014 Christoph Merian Verlag, Basel
November 2014

Neu im Christoph Merian Verlag:


Christoph Merian Stiftung, S AM Schweizerisches Architekturmuseum (Hg.)
Dorothee Huber

Architekturführer Basel

Die Baugeschichte der Stadt und ihrer Umgebung


Alle Welt schaut nach Basel, wenn dort etwas Neues gebaut wird. Die Museen, Industrie- und Bürogebäude, ganze Strassenzüge lesen sich wie ein Who‘s who der Architektur. Hier bauen Global Players, und manche von ihnen haben hier auch ihren Sitz. Doch nicht nur die jüngere, auch die historische Architektur oder eigentlich das ganze Stadtensemble ziehen jährlich unzählige Architekturfans an das Rheinknie.

Warum Basel heute so ist, wie es ist, lässt sich jetzt im neuen Architekturführer Basel nachlesen, der vom S AM Schweizerisches Architekturmuseum und der Christoph Merian Stiftung herausgegeben wird. Darin erzählt die Kunsthistorikerin Dorothee Huber die spannende Architekturgeschichte Basels und seiner Umgebung: Auf 500 Seiten zeigt sie, wie sich aus den frühen Keltensiedlungen Schritt für Schritt die heutige Stadt entwickelt hat. Ob nur mal kurz Nachschlagen oder zum sich intensiv Vertiefen: Leser erfahren viel Aufschlussreiches, etwa über die frühmittelalterliche Stadtbildung und den Einfluss von Kirchen und Klöstern, über die Auswirkungen des Humanismus und die Herausbildung des Bürgertums und mit ihm über das Entstehen von Stadtpalais und Lustschlössern im Barock. Stationen wie der industriellen Revolution und den damit einhergehenden Veränderungen der Stadt, dem Entstehen nicht nur von Industriearchitektur, sondern auch von Bahnhöfen, Brücken und vielen Wohnbauten ist ebenso ein ausführliches Kapitel gewidmet wie den Siedlungen und Stadterweiterungen der Moderne bis in die heutige Zeit. Kritisch analysiert die Autorin die städtebaulichen, wirtschaftlichen und geschichtlichen Hintergründe, die sich in der Architektur widerspiegeln und ordnet die insgesamt 450 Projekte in ihren Kontext ein. Denn „Ein Führer durch die Geschichte der Architektur einer Stadt ist ein Führer durch die Zeit“, so das Credo des Buches.

Der Architekturführer Basel ist ein Vademecum für alle, die Basel und Umgebung besuchen, sich dabei gründlich informieren oder Einzelnes nachschlagen wollen. Zugleich sollte er in keinem Basler Haushalt fehlen: wer mehr über seine Stadt erfahren möchte, findet hier viel Hintergrundwissen im Überblick. Dieses Kompendium ist ausführlich, wissenschaftlich fundiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung. Trotzdem ist es keine reine Dokumentation und kein Inventar: Die kritische Auswahl und Analyse der Projekte liefert einen Beitrag zu aktuellen Diskussionen, sodass es auch für Wissenschaftler, Bauhistoriker und Architekten von grosser Bedeutung ist. So darf sich dieses Buch als das derzeit umfassendste Standardwerk zur Architektur Basels und seiner Umgebung bezeichnen.

Grundrisspläne, Namens- und Ortsregister und Stadtpläne mit allen vorgestellten Bauten erleichtern die Orientierung in der Stadt. Alle Gebäude wurden vom Architekturfotografen Tom Bisig eigens für diese Publikation fotografiert und machen das Werk auch visuell stimmig.


Über die Autorin:
Dorothee Huber (* 1952) studierte Kunstgeschichte an der Universität Basel. Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Museum Basel, am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der ETH Zürich, am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur gta der ETH Zürich und am Architekturmuseum Basel. Seit 1991 ist sie Dozentin für Architekturgeschichte am Institut Architektur FHNW.

 




Foto: Tom BisigFoto: Tom Bisig
Foto: Tom Bisig
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Bereits vor gut 20 Jahren hatten die Autorin und das Architekturmuseum Basel als damalige Herausgeberin einen Architekturführer vorgelegt, der schnell vergriffen war. Dieses Buch basiert auf der vorherigen Publikation, wurde aber komplett neu ediert. In den letzten Jahren sind viele Bauten hinzugekommen, aber auch die Bewertung der bestehenden hat sich teilweise geändert: Manche Bauten scheinen rückblickend entbehrlich, andere erhielten einen neuen Platz in der architekturgeschichtlichen Ordnung. Diesem neuen Forschungsstand trägt das neue Buch Rechnung.