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Moritz Holfelder
Zwischen Vision und Funktion:
Der Jahrhundert-Architekt Le Corbusier

Hörbuch
ISBN 978-3-86922-404-6
EUR 14,00 (unverb. Ladenpreis) / CHF 20,00
Dezember 2014. DOM publishers, Berlin

Neues Audiobuch bei DOM publishers:

Moritz Holfelder

Zwischen Vision und Funktion:
Der Jahrhundert-Architekt Le Corbusier

Über Le Corbusier, den Großmeister der Moderne des 20. Jahrhunderts, ist viel geschrieben worden. Jetzt kann man den wegweisenden Architekten, dessen Todestag sich 2015 zum 50. Mal jährt, auch hören – im O-Ton auf historischen, teils noch nicht veröffentlichten Tondokumenten. Moritz Holfelder reiste für sein neues Hörbuch Zwischen Vision und Funktion: Der Jahrhundert-Architekt Le Corbusier an Orte, die Le Corbusier mit seinen Entwürfen geprägt hat. Er fängt die spezielle Atmosphäre der Bauten ein, berichtet von Konflikten, die bei der Realisierung entstanden, und lässt Le Corbusier erzählen, was ihm bei seinen Entwürfen und Arbeiten wichtig war. Holfelder ist so ein akustisches Portrait gelungen, in dem man viel über die Person Le Corbusiers, über sein Denken und seine Theorien erfährt. Wir hören seine Überlegungen zu Oberfläche und Raum, zur Wahl der Materialien, zu Lichtwirkung und Farbe. Malerei und Bildhauerei waren ihm ebenso wichtig wie seine theoretischen Schriften – das prägt sein Gesamtwerk, und auch sein „Gedicht vom rechten Winkel“, einer Art Privatmythologie, in der er sein Selbstverständnis als Architekt zum Ausdruck bringt.

Die Hörer reisen mit Holfelder zu einzelnen Stationen des Jahrhundert-Architekten und folgen ihm von seinen Anfängen und den ersten Bauten in der Schweiz bis zu seinen späteren Aufträgen rund um die Welt, nach New York, Moskau und Indien. Sie begleiten ihn zur Villa Savoye in der Nähe von Paris, eines der wegweisenden Wohnhäuser der internationalen Moderne, oder in die Stuttgarter Weissenhofsiedlung, an der Le Corbusier auf Einladung von Mies van der Rohe mitbaute. Sie besuchen die berühmten Unités d‘habitation in Marseille und Berlin, mit denen Corbu den sozialen Wohnungsbau revolutionierte oder sakrale Bauten wie das mit Licht komponierte Kloster La Tourette und die organisch anmutende Kapelle von Ronchamp – und natürlich auch seine geliebte Holzhütte „Le Cabanon“ bei Nizza.

Moritz Holfelder lässt die Gebäude sprechen und untersucht ihren Einfluss auf die Moderne, ohne dabei die dunklen Seiten von Le Corbusiers Karriere zu unterschlagen, wie etwa seine Nähe zum Vichy-Regime. Er thematisiert auch seinen paradox erscheinenden Charakter: Die einen bezeichnen ihn als naiv, demütig und bescheiden, die anderen als egozentrisch, eitel und berechnend. Das Spannungsfeld changiert zwischen Vorbild und Schreckgespenst, zwischen genialer Vision und pragmatischer Funktion. So entsteht ein vielstimmiges akustisches Bild, aus dem dieses umstrittene Genie der Baukunst mit all seinen Widersprüchen ungemein lebendig hervortritt.

 

© Moritz Holfelder© Moritz Holfelder

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