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Andri Gerber / Stefan Kurath (Hg.)
Stadt gibt es nicht!
Unbestimmtheit als Programm in Architektur und Städtebau
210 × 250 mm, 256 Seiten
90 Abbildungen, Softcover
ISBN 978-3-86922-461-9 (deutsch)
EUR 28,00 / 34,80 CHF
Januar 2016. DOM publishers, Berlin

Neu bei DOM publishers:

Andri Gerber / Stefan Kurath (Hg.)

Stadt gibt es nicht!

Unbestimmtheit als Programm in Architektur und Städtebau

Denken wir an „Stadt“, haben wir etwas Ganzes im Kopf. Die Begriffe Städtebau, Stadtplanung oder Stadtentwicklung meinen im Grunde das Arbeiten an der Stadt. Sie suggerieren uns, dass die Stadt das Ergebnis eines Gesamtkonzepts ist. Selbst die Architektur- und Städtebautheorie seit Vitruv, Alberti, Filarete bis in die Neuzeit geht von einer Idealvorstellung von Stadt aus.

Es gibt jedoch eine Wirkungskraft in der Dynamik des Stadtwerdens, die in solchen Theorien zu Architektur und Städtebau allzu gerne vernachlässigt wird: die Unbestimmtheit. In dem Grundlagenband Stadt gibt es nicht!, herausgegeben von Andri Gerber und Stefan Kurath an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, unternehmen die Autoren den Versuch, diese Unbestimmtheit zu suchen und zu definieren. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was meint das Arbeiten an der Stadt und was leistet der Architekt konkret im Rahmen der städtebaulichen Praxis? Städtebau nehmen sie als wandelbare Disziplin wahr, deren Rahmenbedingungen, Inhalte und Methoden sich immer wieder verändert haben und verändern werden. Vor diesem Hintergrund plädieren die Autoren schließlich dafür, dass die Unbestimmtheit zum Programm einer zeitgenössischen Praxis in Architektur und Städtebau werden soll. Diese soll sich nicht der ideengeschichtlichen Herleitung eines Ideals, sondern einer vertieften wirkungsgeschichtlichen Auseinandersetzung verschreiben. Ihr Ausgangspunkt ist nicht Stadt, sondern das Bewusstsein, dass Stadt als reproduzierbare Entität nicht existiert und somit nicht eingefordert werden kann.

Dieser Band versammelt Einblicke in die Praxis der Architektur, der Planung sowie der Geschichtsschreibung. Die Texte spiegeln die Unbestimmtheiten in Forschung, Lehre und Alltag. Zugleich legen sie Zeugnis ab über ein zeitgenössisches Arbeiten, das in Echtzeit Stadtwirklichkeiten zu verändern vermag.

 




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