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Presseinformation


Otto Bartning, Baustelle Deutscher Reichspavillon, Mailand, 1926. 
Fotograf unbekannt. © Atlantik Photos & Co.


Symposium

Otto Bartning. Architekt einer sozialen Moderne

9. und 10. Juni 2017, Akademie der Künste, Berlin, Hanseatenweg 10


Begleitend zur Ausstellung „Otto Bartning (1883-1959). Architekt einer sozialen Moderne“ führt am 9. und 10. Juni ein vertiefendes Symposium Expertinnen und Experten in der Akademie der Künste, Hanseatenweg, zusammen. Die Architektur- und Kunsthistorikerin sowie Kuratorin der Ausstellung Sandra Wagner-Conzelmann, die Direktorin des Bauhaus-Archivs Berlin Annemarie Jaeggi, Werner Durth von der TU Darmstadt/Otto-Bartning-Archiv und weitere Referentinnen und Referenten analysieren und kontextualisieren Bartnings Werk. Der Architekturhistoriker Wolfgang Pehnt hält am Freitagabend den Eröffnungsvortrag über die Beziehungen zwischen den beiden Kirchenerbauern Otto Bartning und Rudolf Schwarz. Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Juni zu sehen.

Otto Bartning hat als Architekt und Theoretiker der Moderne maßgeblich die Kultur des Bauens im 20. Jahrhundert beeinflusst. Sein Oeuvre umfasst neben Kirchenbauten qualitätsvolle Sozial- und Siedlungsbauten, Einzelwohnhäuser und Inneneinrichtungen. Als Architekt einer sozialen Moderne suchte Bartning, bei aller Funktionalität und Ökonomie des Gebauten, stets auch der spirituellen Dimension im Leben der Gesellschaft angemessenen Raum zu geben.

Programm
Freitag, 9. Juni 2017

19 Uhr, Begrüßung Wilfried Wang, stellvertretender Direktor der Sektion Baukunst
Vortrag Wolfgang Pehnt
Stillschweigende Freundschaft. Der Protestant Otto Bartning und der Katholik Rudolf Schwarz
anschließend Gespräch mit Sandra Wagner-Conzelmann, Wolfgang Pehnt, Regina Stephan und Kai Kappel. Moderation Werner Durth

Samstag, 10. Juni 2017

1883 – 1918
10 Uhr, Einführung und Moderation Sandra Wagner-Conzelmann
10.10 – 10.30 Uhr, Regina Stephan, Darmstadt/Mainz
Vorgänger, Vorbilder, Vordenker – Bartnings frühe Jahre
10.30 – 10.50 Uhr, Rainer Schmitz, Berlin
„Vorgänge der Abwandlung und Entwicklung“. Otto Bartnings Auseinandersetzung mit Paul Schultze-Naumburg im Kunstwart
10.50 – 11.20 Uhr, Diskussion
11.20 – 11.40 Uhr, Pause

1918 – 1945
Moderation Regina Stephan
11.40 – 12.00 Uhr, Kerstin Wittmann-Englert, Berlin
„Sichtbare Form und Gestalt der Gemeinschaft“. Otto Bartning und der Kirchenbau
12.00 – 12.20 Uhr, Annemarie Jaeggi, Bauhaus-Archiv Berlin
Otto Bartning, Walter Gropius und die Folgen
12.20 – 12.40 Uhr, Christian Welzbacher, Berlin
Otto Bartning, der Deutsche Werkbund und die Kulturpolitik in der Weimarer Republik
12.45 – 13.45 Uhr, Mittagspause
13.45 – 14.05 Uhr, Udo Gleim, Darmstadt
Bau Entwurf Lehre – Das Aktive Bauatelier der Staatlichen Bauhochschule Weimar
14.05 – 14.25 Uhr, Sandra Wagner-Conzelmann, Aachen
Kirchenbauten ohne „heftiges Gestikulieren und aufdringliches Geschrei“:
Otto Bartnings Tätigkeiten für das Kirchliche Außenamt der Evangelischen Kirche
14.25 – 15 Uhr, Diskussion
15 – 15.30 Uhr, Pause

Nach 1945
Moderation Kerstin Wittmann-Englert
15.30 – 15.50 Uhr, Kai Kappel, Berlin
Not gestalten – Otto Bartnings Beiträge zum Aufbau nach 1945
15.50 – 16.10 Uhr, Dorothea Deschermeier, Heidelberg
Gebaute Programmatik: Der doppelte Wiederaufbau der Gustav-Adolf-Kirche in Berlin-Charlottenburg
16.10 – 16.30 Uhr, Paul Sigel, Berlin
Moderator und Vermittler: Otto Bartning als städtebaulicher Berater in Berlin
16.30 – 16.50 Uhr, Werner Durth, Darmstadt
Otto Bartning in Darmstadt. Impulse zur Baukultur der Nachkriegsmoderne
16.50 – 17.30 Uhr, Diskussion
17.30 – 19.00 Uhr, Gemeinsamer Besuch der Ausstellung


Veranstaltungsdaten

Otto Bartning. Architekt einer sozialen Moderne
Symposium 9. und 10. Juni 2017
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin, Tel. 030 200 57-2000
Kombiticket Symposium und Ausstellung pro Tag: € 6/4

Ausstellung 31. März – 18. Juni 2017
Di 11-20 Uhr, Mi-So 11-19 Uhr
Eintritt € 6/4, bis 18 Jahre und Di ab 15 Uhr Eintritt frei

Eine Ausstellung der Akademie der Künste, Berlin, und der Wüstenrot Stiftung in Zusammenarbeit mit der Städtischen Galerie Karlsruhe, dem Institut Mathildenhöhe Darmstadt und der Technischen Universität Darmstadt. Gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin.

Weitere Informationen: www.adk.de/bartning
Pressetickets Tel. 030 200 57-1514,

presse(_AT_)adk.de

Pressedossier und -fotos unter www.adk.de/de/presse/pressematerial.htm