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Nicholas Clarke / Roger Fisher
South Africa
Architectural Guide
Herausgegeben von Ingrid Stegmann, mit einem Vorwort von Volkwin Marg
134 × 245 mm, 250 Seiten, über 700 Abbildungen, Softcover
ISBN 978-3-86922-262-2 (englisch)
EUR 28,00 / CHF 35,80
August 2014. DOM publishers, Berlin

Neu bei DOM publishers:

Nicholas Clarke / Roger Fisher

Architectural Guide South Africa

In Südafrika lebt aufgrund seiner kulturellen und ethnischen Vielfalt eine der komplexesten Bevölkerungen überhaupt. In der Geschichte des Landes hat dies bekanntlich zu vielerlei Konflikten geführt. Vor nunmehr zwanzig Jahren, vor allem mit der Wahl Nelson Mandelas 1994 und der Demokratisierung des Landes wurde die Apartheid zwar abgeschafft, doch in der gesellschaftlichen Realität hat sich dies noch nicht vollständig abgebildet – und teilweise auch noch nicht in der Architektur.

Wie bunt das als „Regenbogennation“ bekannte Land auch in architektonischer Hinsicht ist, zeigt der (englischsprachige) Architectural Guide South Africa. Die beiden Autoren Nicholas Clarke und Roger Fisher, beide Architekturhistoriker aus Pretoria und somit Insider und profunde Kenner der Materie, geben einen Überblick über die Baugeschichte – und somit auch die politische Geschichte – der vier größten Metropolen Kapstadt, Durban, Pretoria und Johannesburg. Sie führen die Leser von der ersten Besiedlung durch die Niederländer im 17. Jahrhundert über die Burenkriege, die Gründung der Südafrikanischen Union, bis zur Apartheid und der darauf folgenden späten Demokratie und zeigen, wie sich die Architektur mehr oder weniger spiegelbildlich entwickelt: von den ersten militärisch motivierten Bauten über die an England oder den Niederlanden orientierten jeweils gerade aktuellen Stile bis hin zu Art Deco und der Internationalen Moderne, gefolgt von einem „Monumentalen Nationalismus“ und schließlich dem Regionalismus.

Die vier Städte werden systematisch und klar strukturiert vorgestellt, sodass man sich als Nicht-Kenner der Architektur in Südafrika schnell einen Überblick über die bunte Vielfalt der Städte verschaffen kann. Diese werden von ortsansässigen Architekten in den jeweiligen Einleitungen portraitiert, was den komprimierten sachlichen Informationen eine persönliche Note verleiht und Insiderwissen vermittelt. Insgesamt stellen die Autoren mehr als 150, vor allem öffentlich leicht erreichbare und zugängliche Objekte vor. Ein Augenmerk richtet sich auch auf den Aufbau einer besseren Infrastruktur, eine Aufgabe, die längst noch nicht abgeschlossen ist und zum Ziel hat, die Trennung zwischen Schwarz und Weiß auch auf diesem Weg aufzuheben (wie etwa die sogenannten Homelands besser an die Städte anzubinden). Wer Südafrika bereist und abseits der berühmten Nationalparks mehr über die Natur der Städte erfahren will, findet mit diesem Architekturführer den idealen Einstieg.

 


© Florian Meuser© Michael Jung Can stockphoto© Philipp Meuser

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Die Architekturführer von DOM publishers sind als Reiseführer in handlichem Format für (bau-)kulturell Interessierte gedacht. Eine sorgfältige Projektauswahl und ein intensives Fachlektorat machen sie zu einem (lexikalischen) Nachschlagewerk, Hintergrundinfos und ein frisches Design animieren zu imaginären Reisen. Weitere Informationen: www.dom-publishers.com