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Presseinformation

Dieter Eckert (Hg.)
Die Architektur der Theorie. Fünf Positionen zum Bauen und Denken
Beiträge von Werner Oechslin, Arno Lederer, Günter Abel, Hans Kollhoff und Fritz Neumeyer
165 × 235 mm, 120 Seiten, 25 Abbildungen
Softcover
ISBN 978-3-86922-263-9
€ 28,00 / CHF 38,20
Mai 2014. DOM publishers, Berlin

Neu bei DOM publishers:

Dieter Eckert (Hg.)

Die Architektur der Theorie

Fünf Positionen zum Bauen und Denken


Der Diskussionsband Die Architektur der Theorie. Fünf Positionen zum Bauen und Denken aus der Reihe Grundlagen versammelt Beiträge zu Theorie und Praxis der Architektur von Werner Oechslin, Arno Lederer, Günter Abel, Hans Kollhoff und Fritz Neumeyer. Die Liste der Autoren lässt ein Feuerwerk der theoretischen Zuspitzungen und Polemiken erwarten.

Die Beitragenden widmen sich der Betrachtung der komplexen Beziehung zwischen Theorie und Praxis, Denken und Bauen, Theoretiker und Architekt aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Sie erörtern – durchaus auch kontrovers – Fragestellungen, die nicht nur allgemein das Verhältnis von Theorie und Praxis in der Architektur als einer Disziplin im Spannungsfeld von Kunst und Wissenschaft betreffen, sondern auch konkret das ambivalente Verhältnis des Architekten zur Theorie und zum Wissen seines Metiers reflektieren. Der Band geht auf ein Kolloquium in der Bauakademie zurück, das anlässlich der kürzlichen Emeritierung von Fritz Neumeyer als Professor für Architekturtheorie der Technischen Universität Berlin stattfand. Ziel des Kolloquiums war es, im Gedankenaustausch zwischen Architekten, Theoretikern, Historikern und Philosophen eine zeitgenössische Architekturtheorie zu definieren und auf diese Weise Theorie lebendig werden zu lassen – und auch dem genannten gespaltenen Verhältnis von Architekten zur Theorie nachzugehen.

Während Fritz Neumeyer über Nutzen und Nachteil der Theorie für Architekten nachdenkt und für ein respektvolles Miteinander von Theorie und Praxis ist, plädiert Werner Oechslin für eine Theorie der Praxis. Arno Lederer reflektiert über das Denken als Voraussetzung für das Handeln, und der Philosoph Günter Abel räsoniert über Wissensformen der Architektur. Hans Kollhoff schließlich rechnet mit der Architekturkritik ab – eine Polemik, die auf eine lebendige Debatte über das Buch erhoffen lässt.

Dieses Buch ist sicherlich nicht der Abschluss einer lebhaften Architekturdiskussion. Es wird sie eher befeuern, Zündstoff liefern und am Ende vielleicht doch zu einer Annäherung der beiden Pole beitragen.