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Philipp Meuser (Hg.) |
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Philipp Meuser (Hg.)
Keine Furcht vor Monotonie!
Texte von Hans Schmidt zum seriellen Wohnungsbau
Hans Schmidt (1893-1972) war einer der wichtigsten Architekturtheoretiker des 20. Jahrhunderts, die sich im deutschsprachigen Raum mit den Themen der Kleinstwohnung, des seriellen Wohnungsbaus und der industriellen Vorfertigung befassten. Der aus Basel stammende Architekt war bekennender Sozialist und siedelte in den 1950er Jahren in die DDR über. In baufachlich klar und präzise formulierten Artikeln in Fachzeitschriften, Tageszeitungen und Vorträgen setzte Schmidt sich mit Themen auseinander, die uns heute erneut beschäftigen: Wohnungsgrößen, kostengünstiges Bauen und baukonstruktive Systeme.
Für den Grundlagenband Keine Angst vor Monotonie! Texte von Hans Schmidt zum seriellen Wohnungsbau hat der Berliner Architekt und Herausgeber Philipp Meuser zwölf Texte ausgewählt, in denen sich Schmidt unabhängig von seiner ideologischen Überzeugung mit baukonstruktiven und architekturtheoretischen Themen befasst. Da sich viele bisherige wissenschaftliche Publikationen mit seinem Werk im politischen und biografischen Kontext auseinandersetzen, lässt sich dieser Band nun als Beitrag zur Technikgeschichte lesen. Die umfassende Einführung erlaubt es, das Wirken des Kommunisten Hans Schmidt in der Sowjetunion (1930–1937) und in der DDR (1956–1969) bauhistorisch einordnen zu können. Seine hier ausgewählten Texte sind nicht nur Zeitdokumente der späten Moderne und zur Architekturtheorie des 20. Jahrhunderts, sie bieten noch viel mehr Denkanstöße zu aktuellen Fragen des Wohnungsbaus. So lädt dieser Sammelband dazu ein, die oft polemisch geführte Diskussion über kostengünstiges Bauen zu versachlichen.
Hans Schmidt, geb. 1893 in Basel, Architekt, Stadtplaner und Architekturtheoretiker war ein Vorreiter des Neuen Bauens in der Schweiz und Mitbegründer des CIAM, bevor er 1930 für sieben Jahre als Spezialist für Kleinstwohnungen und serielle Planungen in die UdSSR übersiedelte. 1956 startete Schmidt in der DDR eine weitere Karriere an der Deutschen Bauakademie. Zu seinen Aufgaben gehörten die Standardisierung des Wohnungsbaus und die Entwicklung von Typenbauten. 1969 kehrte der Schweizer Kommunist in seine Heimat zurück und verstarb dort 1972.
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