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Presseinformation

 

Nina Palavandishvili / Lena Prents
Georgien. Baubezogene Kunst
Mosaiken der Sowjetmoderne 1960 bis 1990
135× 245 mm, 280 Seiten
350 Abb., Softcover
ISBN 978-3-86922-692-7. Deutsch
EUR 38,00 / CHF 46,40
September 2018. DOM publishers, Berlin

 

Neu bei DOM publishers:

Nini Palavandishvili / Lena Prents

Georgien. Baubezogene Kunst

Mosaiken der Sowjetmoderne 1960 bis 1990

Während die Bauten der Sowjetmoderne in Georgien schon seit einigen Jahrzehnten weltweit Anerkennung genießen, harrt die baubezogene Kunst dieser Epoche – die monumental-dekorativen Mosaiken – noch ihrer internationalen Entdeckung und Würdigung. Damals wie heute sind diese farbenprächtigen Mosaikbilder ein selbstständiger und dennoch untrennbarer Bestandteil der Architektur in Georgien: Sie verweisen auf die Nutzung des jeweiligen Gebäudes, strukturieren seine Fassade oder verschmelzen gar mit ihm zu einem kunstvollen Ganzen. Gegenwärtig sind jedoch viele dieser Werke, die weit mehr als nur Träger staatlicher Propaganda waren, von der Zerstörung bedroht.

Der vorliegende Architekturführer Georgien. Baubezogene Kunst Mosaiken der Sowjetmoderne 1960 bis 1990 ist die erste systematische Dokumentation dieser einzigartigen Relikte sowjetgeorgischer Mosaikkunst. Kenntnisreich führen Nini Palavandishvili und Lena Prents anhand von Fotos und kurzen Essays durch die facettenreiche Welt der sowjetischen Mosaiken in Georgien, die im Vergleich zu anderen sowjetischen Orten eigene Besonderheiten aufweist. Nicht nur in den Städten, sondern auch in Dörfern und Wohnsiedlungen kamen sie zum Einsatz. Meist wurden sie an den Fassaden von öffentlichen Gebäuden und Industriebetrieben angebracht, aber auch in Kantinen und in Konferenz- oder Konzertsälen. Oft findet man sie als eigenständige dekorative Brunnenbecken und Wandstrukturen. Einzigartige Beispiele dieser komplett mit Mosaiken bedeckten Architekturen sind das ehemalige Café Fantasia am Boulevard von Batumi und die Buspavillons in Abchasien. In Kleinstädten finden sich auch heute noch mosaikgeschmückte Bushaltestellen, und in Kurorten wie etwa Pizunda (Bitschwinta) oder Kobuleti komplexe dreidimensionale Kompositionen. Indem die Autorinnen auf dieses bemerkenswerte künstlerische Erbe einer vergangenen Epoche aufmerksam machen sowie dessen kulturelle Bedeutung aufzeigen, plädieren sie zugleich für seinen Schutz und Erhalt.

Georgien ist im Jahr 2018 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Aus diesem Anlass erscheinen bei DOM publishers nicht nur diese Publikation, sondern auch der Architekturführer Tiflis / Tbilissi sowie Hybrid Tbilisi – das Buch zur gleichnamigen Ausstellung, die im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt vom 29. September 2018 bis 13. Januar 2019 stattfindet.

 

 

  Fotos: © Gogita Bukhaidze

 

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