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Yevgen Nikiforov/Polina Baitsym
Ukraine. Art for Architecture
Soviet Modernist Mosaics 1960 to 1990
135 x 245 mm, 300 Seiten
314 Abbildungen, Softcover
ISBN 978-3-86922-601-9 (Englisch)
EUR 38,00 / CHF 46,40
Juni 2020. DOM publishers, Berlin

 

Neu bei DOM publishers:

Yevgen Nikiforov / Polina Baitsym

Ukraine. Art for Architecture

Soviet Modernist Mosaics from 1960 to 1990

 

In der Zeit von 1960 bis 1990, als die ukrainische Kunst von den sowjetischen Behörden gelenkt wurde, zählten die monumentalen und dekorativen Künste zur Speerspitze der Partei-Propaganda. Zugleich waren sie ein künstlerisches Experimentierfeld. Zwar stellten die Künstler wie gewünscht die stereotypen Arbeiter, Bauern und Soldaten dar – doch daneben tummelten sich fantastische Tiere, Fabelwesen oder etwa Ärzte, die mit Gammastrahlen auf Krankheiten in Form von abscheulichen Monstern zielten.

Der als Architekturführer konzipierte Band Art for Architecture Ukraine. Soviet Modernist Mosaics from 1960 to 1990 ist ein kundiger Begleiter für eine Reise zu den Mosaiken der ukrainischen Moderne. Der Autor und Fotograf Yevgen Nikiforov, der bereits mit dem opulenten Bildband Decommunized (2017) eine erste umfangreiche Studie vorgelegt und damit diese Kunstwerke der Welt bekannt gemacht hatte, hat nun für diesen Band mehr als 120 herausragende Objekte aus fünf Regionen zusammengestellt. Er greift dabei auf eine Datenbank von über 5.000 Mosaiken zurück, die er in den vergangenen sechs Jahren bei seinen Reisen an Orte, die sonst nur schwer zu finden sind, fotografisch festgehalten hat. Aus diesen Entdeckungsreisen hat er für seine Leser Routen entwickelt, die nicht nur in die touristisch interessantesten Gegenden der Ukraine führen, sondern auch zu den technisch und künstlerisch anspruchsvollsten Mosaiken im öffentlichen Raum. Ein einführender Essay der ukrainischen Kunsthistorikerin Polina Baitsym bindet die Motive und Szenen in den ikonografischen und historischen Kontext ein.

Viele ukrainische Mosaiken sind von Verfall oder Zerstörung bedroht. Da sie offiziell nicht als eigenständige Kunstwerke wahrgenommen werden, sind sie dem  sogenannten Dekommunisierungs-Gesetz schutzlos ausgeliefert. Dieses wurde im April 2015 offiziell verabschiedet und wandte sich indirekt gegen Russland. Es verbietet kommunistische Symbole und Parolen und besagt unter anderem, dass kommunistische Denkmale entfernt werden sollen. Eine Reise dorthin könnte zu einem Wettlauf mit der Zeit werden.

 

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© Yevgen Nikiforov

 
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© Yevgen Nikiforov

 
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© Yevgen Nikiforov

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Die Architekturführer von DOM publishers sind als Reiseführer in handlichem Format für (bau-)kulturell Interessierte gedacht. Eine sorgfältige Projektauswahl und ein intensives Fachlektorat machen sie zu einem (lexikalischen) Nachschlagewerk, Hintergrundinfos und ein frisches Design animieren zu imaginären Reisen. 2014 wurde die Reihe vom Rat für Formgebung mit dem Iconic Award ausgezeichnet, 2016 erhielt sie den „German Design Award Special“ und 2017 den ITB BuchAward. Weitere Informationen: www.dom-publishers.com